Dieses Kapitel hat einen philosophischen Charakter, da wir Erfolg oder Misserfolg von einer »Meta-Ebene« (einer dahinter liegenden Ebene) betrachten wollen.
 

Wie schon einmal gesagt, herrscht eine unglaubliche Fülle auf dieser Welt. Es liegt in Ihrer Entscheidung, wie viel Sie davon nehmen wollen.
  Aber am Anfang auf diesem Weg stehen immer Ihre Vision und der erste Schritt. Sie müssen selbst etwas tun, wenn Sie Ihr Leben erfolgreicher gestalten möchten.
 Und nur »eine Vision zu haben«, das reicht noch nicht aus. Diese Vision muss auch umgesetzt werden â?? und das bedeutet Arbeit. Es kann ganz leicht, aber auch recht schwierig sein.

Was passt zu mir?

Als Erstes sollten Sie sich im Klaren sein, wo Sie im Augenblick stehen. Stellen Sie sich für den Anfang folgende Fragen:
 

          Wie hoch ist meine Abschlussquote?
          Passt mein Umsatz?
          An welcher Stelle stehe ich im Verkaufsranking?
          Passt das Produkt überhaupt zu mir?
          Passt die Firma überhaupt zu mir?
          Wie ist das Verhältnis zu meinem Vorgesetzten?
          Wie zu meinen Kollegen?
          Gibt es einen Mentor oder Coach für mich?
          Verdiene ich genug?
          Was habe ich für Kunden?
          Wie ist der Markt?
          Was macht die Konkurrenz?
 �berlegen Sie sich diese Fragen gut, denn dies ist Ihre Ausgangssituation. Alle diese Punkte sind ein Teil von Ihnen. Sie haben genau Ihre persönliche Situation angezogen.
 

Und vertrauen Sie dabei ruhig auf Ihre »innere Stimme«, Ihr Unterbewusstsein wei� genau, was es braucht und in welchem »Hamsterrad« Sie gerade feststecken.
 Klammern Sie sich dabei nicht gleich an die erstbeste Idee. Lassen Sie stattdessen lieber Ihr Unterbewusstsein arbeiten!
 

Irgendwann werden Sie bemerken, dass Ihre Gedanken immer öfter zu einer bestimmten Idee zurückkehren. Und etwas später sind Sie auf einmal ganz sicher: »Das ist es!«
 Ob die Idee aus einem Zeitungsartikel stammt oder durch ein Gespräch oder eine Fernsehsendung ausgelöst wurde, ist egal; das Unterbewusstsein sucht sich ganz genau das, was es braucht.
 

Wenn Sie Ihre persönliche Vision entwickelt haben, geht es nun darum, Ihre »Anziehung« für diese Ideen zu steigern und  Schritt für Schritt Ihre Denkweise und Ihre Denkgewohnheiten zu verändern.
 Hier gibt es allerdings einen entscheidenden Faktor: die Zeit.
 

Wer jahrelang in einem »Hamsterrad« gefangen war, der kann nicht erwarten, dass sich von heute auf morgen alles verändert.
 Um sich zu einer Verkaufspersönlichkeit zu entwickeln, müssen Sie sich erst in Bewegung setzen, um einige Schritte zu gehen. Um Ihre Anziehung zu verändern, müssen Sie erst Ihre Glaubenssätze, Erwartungen und Ihre Einstellung verändern. Viele negative Erlebnisse der Vergangenheit müssen erst aufgelöst und bearbeitet werden.
 

Um Ihre Glaubenssätze, Erwartungen und Einstellungen zu verändern, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten: Psychotherapie, Psychodrama, für die ganz mutigen eine Psychoanalyse. Oder alternative Methoden wie Familienstellen oder »Three in one concept«.
 Alles Sichtbare ist ein Gleichnis, hat Goethe schon gesagt. Das hei�t, alles, was au�erhalb Ihres Körpers liegt, hat mit Ihrem Unterbewusstsein zu tun: die Menschen, die Sie umgeben, Ihre Wohnung, die Wohnungseinrichtung, Ihre Ernährung, Ihr Bankkonto, Ihr Auto, Ihre berufliche Situation usw. Das alles ist ein Gleichnis für Ihre innerseelische Situation. Wenn Sie also erfolgreicher werden wollen, reicht es nicht, nur �u�erlichkeiten zu verändern. Sie müssen auch Ihr Unterbewusstsein verändern. Und im selben Ausma�, wie sich Ihr Unterbewusstsein verändert, wird sich auch Ihre Anziehung verändern. Andere Leute werden in Ihr Leben treten, die Sie hierbei unterstützen, und Schritt für Schritt wird sich auch der Erfolg einstellen.
 

Um sein Unterbewusstsein nachhaltig zu verändern, gibt es die exzellente Methode des Mentaltrainings. Hier kriegen Sie Zugang zu Ihrem Unterbewusstsein und können Ihre innerseelische Disposition umprogrammieren. Haben Sie beispielsweise immer ein negatives Bankkonto, dann müssen Sie etwas an Ihrem Eigenwert schrauben. Das geht z. B. so: Sie versetzen sich in Tiefenentspannung und programmieren auf Ihrer Ziel-Leinwand, sich selbst, wie Sie auf einem Haufen Gold sitzen, der langsam immer grö�er wird. Damit steigern Sie Ihren Eigenwert und somit auch die Geldanziehung. Das erfordert einiges an �bung und Wiederholung und passiert natürlich nicht gleich.
 Das Gleiche gilt für Firmen, die einen Relaunch oder eine Umpositionierung durchführen: Es reicht nicht, nur den Marktauftritt zu verändern, sprich die grafische Gestaltung nach au�en hin neu zu entwerfen. Hier kratzen Sie nur an der Oberfläche, ohne wirkliche Auswirkung auf die Unternehmenskultur oder auf die Denkweise der Mitarbeiter.
 

Auch die beteiligten Menschen und Repräsentanten müssen sich verändern. Es braucht eine Veränderung der gesamten Unternehmenskultur.
 Was für einzelne Menschen gilt, gilt auch für Unternehmen. Auch ein Unternehmen hat ein Unterbewusstsein und eine ganz spezifische Anziehung. Die hängt davon ab, ob es ein Einzelunternehmen oder eine Gesellschaft ist. Bei einem Einzelunternehmen hängt alles vom Firmeninhaber ab. Seine spezifische Situation ist ausschlaggebend für die Anziehung der Firma. Bei Gesellschaften gilt das Team der Gesellschafter, der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates.
 

Im Falle unseres Fischmarktes steht an erster Stelle der Firmeneigentümer John Yokoyama. Seine innerseelische Disposition ist entscheidend, ob sein Fischmarkt berühmt wird oder nicht, welche Mitarbeiter ihn dabei unterstützen und welche Kunden bei ihm kaufen. Sein Einfluss ist entscheidend auf die Unternehmenskultur.
 Wenn er sich also dazu entschlie�t: »Mein Unternehmen wird weltberühmt«, braucht es einiges an kreativen Veränderungen. Das Denken und Handeln aller Beteiligten muss sich verändern. Das Miteinander muss anders werden, und der eine oder andere Mitarbeiter, der nicht mehr zu dieser Kultur passt, muss ausgetauscht werden.

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